Felix Thönnessen – Mut schlägt Mittelmaß
Unser Rückblick auf den Abend mit Felix Thönnessen
Felix Thönnessen sprach über Mut, Veränderung und die Mauern im Kopf.
Wie gestalten wir Innovation und Zukunft? Um diese Frage ging es am 5. November 2026 beim Dreierlei Netzwerk Event im kultur|o in Owingen. Deutlich über 200 Gäste folgten der Einladung und erlebten einen Abend mit Vortrag, Austausch und vielen Begegnungen.
Der Abend begann um 18:00 Uhr mit dem Sektempfang. Um 19:00 Uhr sprach Owingens Bürgermeister Henrik Wengert sein Grußwort. Danach gehörte die Bühne Felix Thönnessen.
Die Grenze liegt oft im Kopf
Felix zeigte, wie oft das scheinbar Unmögliche nur so lange unmöglich bleibt, bis es jemand versucht. Sein Beispiel: die Brüder Wright, die 1903 mit ihrem ersten Motorflug zwölf Sekunden in der Luft blieben, obwohl viele das für ausgeschlossen hielten.
Auch Unternehmen scheitern selten daran, dass sie Veränderung nicht kommen sehen. Kodak baute 1975 selbst eine der ersten Digitalkameras und hielt trotzdem am Filmgeschäft fest. Blockbuster lehnte im Jahr 2000 die Chance ab, Netflix zu übernehmen. Der Unterschied liegt oft darin, ob man bereit ist, Bewährtes loszulassen.
Mut kann man wieder lernen
Warum tanzen Kinder sofort los, während Erwachsene im Meeting lieber schweigen? Mit dem Älterwerden, so Felix, beginnen wir uns zu fragen, wie andere uns bewerten. Unbefangenheit geht dabei verloren, aber wir können sie zurückgewinnen.
Der afghanische Schokoladenkuchen
Mit der ausreichend dramatischen Geschichte lässt sich dem übersättigten Team auf der Weihnachtsfeier ein weiteres Stück Schokoladenkuchen verkaufen, auch wenn die IT-Abteilung weiterhin lieber bei 3 Gin-Tonic möchte.
Veränderung beginnt also bei uns selbst: indem wir Neuem eine echte Chance geben und mit unserer Haltung andere anstecken. Oder wie Felix es zum Abschluss zusammenfasste: „Stillstand ist die einzige Bewegung, die wehtut.“
Fragen, Gespräche und Häppchen
Im Anschluss an den Vortrag nutzten die Gäste die Fragerunde. Beim offenen Netzwerken mit Häppchen am Buffet ging der Abend mit vielen Gesprächen munter weiter, bevor er dann nach Mitternacht den Ausklang gefunden hat.

Danke
Unser herzlicher Dank gilt Felix Thönnessen, Bürgermeister Henrik Wengert und allen Gästen. Dieser Abend war zudem nur mit vielen helfenden Händen möglich. Wir danken:
- dem Hausmeisterteam der Gemeinde Owingen
- der Gemeindeverwaltung Owingen für den organisatorischen Support
- Klaus Stark, dem Mann am Ton
- den Damen der Bürgertracht Alt-Owingen
- den Junghexen für den Service
- Christian Olberg und Sonja Nagel, stellvertretend für den Förderverein der Owinger Kinderhäuser





































































